Entdeckung der Welt Glogor (spätere Unterwelt)

Vor vielen tausend Jahren gab es das alte Volk auf der Welt Avalon. Diese Volk brachte mächtige Magier hervor und die drei grössten von ihnen waren Halbarad - der Gerechte, Guardian - der Wächter und Ironlord - der Beschützer. Diese drei bildeten den seltenen Kreis jener Magier, die im Stande waren andere Welten zu suchen und zu beobachten. Und so stiessen sie eines Tages bei ihrer Suche auf ein namenloses Paradies. Dort sollten weder Hunger noch Armut drohen, denn alles was man brauchte schien dort in unendlichen Mengen vorhanden zu sein. Und sie nannten es 'Glogor', was in ihrer Sprache 'Ueberfluss' heisst. Je mehr sie davon sahen und erforschten, um so mehr brannte in ihnen der Wunsch, nicht nur sich, sondern auch die anderen des alten Volkes, diesem Paradies näher zu bringen. So schufen die drei Magier mit vereinten Kräften, an Stellen wo alle vier Elemente aufeinanderprallen, magische Tore, durch welche sie Zugänge nach Glogor schafften. Diese besonderen Stellen waren Vulkane, bei denen sich alle Elemente mit ungeheurer magischer Kraft vereinigten. Da man aber noch keine Vulkane auf Glogor entdeckt hatte schien es keinen Weg zurück in die alte Heimat zu geben. Nach langem Beraten aber entschieden sich doch alle dorthin zu reisen und nach einem Rückweg sollte an Ort und Stelle gesucht werden. So machte sich also das alte Volk auf die Reise nach Glogor.

Die Welt Glogor (spätere Unterwelt)

Sie sahen sich dem Paradies gegenüber und machten sich sogleich daran eine neü Heimat aufzubaün. Ueberdies wurden Boten in alle Himmelsrichtungen gesandt, welche nach magischen Qüllen, Vulkanen und anderen Völkern ausschau halten sollten.
Während man sich in dieser Welt ansiedelte bemerkte man das alles hier von Magie durchflossen war, sodass selbst ein einfacher Baür nach kurzer Zeit magische Kräfte entwickelte. Ein Bote nach dem anderen kam zurück, doch niemand wusste von Vulkanen oder anderen Völkern zu berichten. Nur an einigen Stellen hatte man eine starke Konzentrationen von Magie festgestellt, doch diese waren zu stark um von einem einzigen, oder nur drei, Magiern beherrscht zu werden. Doch gefiel es ihnen hier so gut, dass sie nie mehr von hier fort wollten, und als dann der letzte Bote zurückkam, waren sie nicht einmal traurig über seine schlechten Nachrichten.
Doch sie waren nicht alleine, des Nachts wenn alle schliefen kamen die Dämonen und flüsterten ihnen böse Träume ein. Und selbst die, die sonst immun gegen diese bösen Mächte waren, wurden bald überwältigt. So kam es, dass Hass und Neid in den Herzen des alten Volkes Ängste geschürt wurde. So spaltete sich das alte Volk in viele kleine Gruppen und man begann die Schätze dieser Welt anzuhorten. Doch diese mussten verteidigt werden, aber die Menschen des alten Volkes waren keine Krieger, und so bedienten sie sich ihrer magischen Mächte, um die seltsamsten Figuren zu schaffen.

Die Olatharn

Es wurden Trolle, Orks, lebendige Skelette, Geister und allerlei andere Monster geschaffen. Doch die gefährlichsten von ihnen wurden von den drei mächtigen Magieren Halbarad, Guardian und Ironlord geschaffen. Nein, ihre Seelen waren nicht vergiftet, aber sie waren gezwungen sich zu verteidigen, so dachten sie zumindest.
Und so schufen sie die Olatharn (Olathar: Unbesiegbarer), welche nicht nur eigenständig denken konnten und sich somit im Kampf bestens bewährten, sondern auch bereits mit einer körpereigenen Panzerung versehen waren, die sie praktisch unverwundbar machte. Ihre Ähnlichkein mit Insekten hatte ein abschreckenden Wirkung auf alle die sie sahen. Ausserdem hatten die drei Magier dafür gesorgt, dass sich diese Werkzeuge des Bösen von allem ernähren was ihnene vor die Fresszangen fällt (auch die Leichen ihrer Feinde).
Doch bald brachen an allen Fronten Kriege aus, welche nicht mit den paar Olatharn verteidigt werden konnten. Denn die drei Magier konnten pro Stunde nur sieben Olatharn erschaffen, wollten sie nicht selbst sterben. Und so reifte der Plan ein Werkzeug zu schaffen, das die Armeen lenken sollte und in der Lage war magische Quellen anzuzapfen und auszubeuten. Damit sollte dieses Etwas so viele Olatharn erzeugen können wie man gerade brauchte.

Das Ende des alten Volkes

So nahmen sie einhundertundelf Olatharn und schmolzen sie zu einer einzigen riesigen Kreatur zusammen, welche später den Namen OlatharnKönigin erhalten sollte. Doch kostete dieser Zauber soviel Energie das sie sich nicht mehr vor den Dämonen schützen konnten. Und so flochten diese ihre eigene Energie mit ein und eroberten die Seelen der drei Magier. Guardian, der sich bei diesem Zauber besonders verausgabt hatte, starb auf der Stelle. Ironlord und Halbarad wurden von den Dämonen überwältigt und gezwungen ihnen in Ewigkeit zu dienen.
Kaum waren die Grossen besiegt fielen die Olatharn über das alte Volk her wie die Schmeissfliegen über ein Stück faules Fleisch, wie ausgehungerte Heuschrecken über eine saftige Wiese.
Einige der Alten versuchten zu fliehen, andere widerum versuchten zu kämpfen, doch niemand war vor dem Insektenvolk sicher. Sie frassen alles was ihnen in die Quere kam und die, die sie nicht töten konnten, hungerten sie aus.
Nur wenige wurden von den Dämonen auserkoren ihnen zu dienen. So starb das alte Volk, und alle die noch lebten, waren auf ewig verdammt, doch die Existenz ihrer Heimatwelt konnten sie vor den Olatharn geheim halten, bis ...

Die weitere Geschichte

Das einst so reiche Glogor wurde zu einer Wüste und die Erschütterungen der Erde durch die Füsse der Olatharn brachten sogar Vulkane hervor. In dieser Welt konnte fast nichts überleben ausser den durch Magie geschaffen Wesen. Und doch bildetet sich im Laufe der Jahrtausende, wenn auch spärliches, Leben an der einen oder anderen Stelle. Inzwischen wurden auf der anderen Welt die Tore durch die langsam versiegenden Vulkane versiegelt. Niemand war da, der in der Lage war diese Tore zu zerstören, doch es war auch niemand da, der die Höhlen die zu ihnen führten frei von Lava halten konnte. Und so verschwand ein Tor nach dem anderen in der Tiefe des Lavagesteins.
Doch nicht alle aus dem alten Volk waren mit in dieses Paradies gegangen einige Bauern und verkrüpelte Kreaturen waren zureckgelassen wurden. Sie waren nicht würdig für die andere Welt. So zogen sich die geistig höher entwickelten, aber köperlich benachteiligten, in die Wälder zurück um sich der Natur zu widmen. Die 'Zwerge' (Zwerigos: Kleinling), wie man die körperlich Kleinen nannte, gingen in die Berge und suchten nach Reichtümern. Die Bauern aber blieben wo sie waren und gründeten das Volk der Menschen (Menscha'e: Zurückgelassener).
So entwickelten sich die drei kleinen Gruppen (von Exxen wusste damals niemand etwas) im Laufe der Jahrtausende zu mächtigen Völkern. Und dem, damals, habgierigen Volk der Zwerge verdanken wir die Wieder- entdeckung Glogors.

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